Warum ein professioneller Dolmetscher?

Warum ein professioneller Dolmetscher?

Juni 2018

Ein Mitglied Ihres Teams ist perfekt zweisprachig. Es scheint also eine bessere (und vor allem billigere!) Lösung zu sein, ihn dolmetschen zu lassen, anstatt einen professionellen Dolmetscher für den von Ihnen organisierten Kongress zu engagieren. Aber stimmt das auch?

Eine Person, die zweisprachig ist, beherrscht beide Sprachen in der Konversation. Warum also sollte diese Person dann nicht auch dolmetschen können? Das mag logisch erscheinen, aber eine zweisprachige Person ohne spezielle Dolmetschausbildung ist keine vollwertige Alternative zu einem Profi. In diesem Artikel möchten wir erklären, warum.

Verbindungen zwischen Sprachen herstellen

Während einer Konferenz trifft ein Dolmetscher manchmal auf hochspezialisierte Themen. Aber auch wenn er über keine fundierten Kenntnisse des Themas verfügt, hilft ihm seine Ausbildung, Verbindungen zwischen den beiden Sprachen herzustellen. Während seiner Ausbildung lernte er die Grundbegriffe verschiedener Disziplinen, den Rest schnappt er nach und nach auf. Dolmetscher sind auch auf das Dolmetschen von Körpersprache, Akzenten und lokaler Terminologie spezialisiert.

Begrenzte Fehlerquote

Bei bestimmten Angelegenheiten geht es beinahe
um Leben und Tod, und deshalb ist eineDe afbeelding toont een vergadering waarbij professionele tolk aanwezig is. umfassende Expertise erforderlich. Juristische Angelegenheiten und medizinische Konsultationen sind zum Beispiel sehr heikle Situationen. In solchen Fällen muss sich der Dolmetscher nicht nur auf seine fachlichen Fähigkeiten, sondern auch auf seine Erfahrung in den betreffenden Fachgebieten verlassen können. Aus diesem Grund fallen juristische und medizinische Dolmetscher in der Regel in eine spezielle Kategorie. Sie haben sich mit dem Thema beschäftigt, um das Risiko von Fehlinterpretationen zu minimieren. Jemand, der zweisprachig ist, aber nicht über diese Kompetenz verfügt, wird sein Bestes geben, riskiert aber, entscheidende Fehler zu machen.

Stil und Jargon

Es kommt oft vor, dass eine zweisprachige Person ihre Sprachen unter verschiedenen Bedingungen lernt, z. B. Französisch zu Hause und Deutsch in der Schule. Obwohl eine solche Person seit vielen Jahren regelmäßig beide Sprachen spricht, kann dessen Wortschatz in beiden Sprachen sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Zum Beispiel kann sein Sprachstil in einer Sprache viel informeller sein als in einer anderen, so dass er den richtigen Jargon in der Sprache, in der er dolmetschen soll, nicht verwenden kann. Dies sind jedoch alles Themen, die in der professionellen Dolmetscherausbildung gebührend berücksichtigt werden.

Intonation und Aussprache

Professionelle Dolmetscher sind in Sprechtechniken und Stimmkontrolle geübt. Ihre Intonation, die Art des Sprechens und die Verwendung von Pausen tragen dazu bei, dass ihr Publikum eine klare Botschaft erhält. Außerdem haben sie gelernt, die Standardsprache zu verwenden, welche für Menschen verständlich ist, die eine andere Variante derselben Sprache sprechen. Ein Dolmetscher, der in seinem Privatleben Bayrisch redet, wird beim Dolmetschen nur Hochdeutsch sprechen.

Die Stärke des Profis

Dolmetschen ist zweifellos eine Tätigkeit, die in Echtzeit stattfindet. Der Dolmetscher muss weitergeben, was kommuniziert wird, ohne unnötige Pausen einzulegen, um den Datenfluss aufrecht zu erhalten. Wenn zu viele Stille herrscht oder ständig gezögert wird, geht die Botschaft verloren. Um diese Fallstricke zu vermeiden, bedarf es einer guten Dolmetschtechnik, die nur im Rahmen einer durchdachten Ausbildung erworben werden kann.